JugendPolitikTage 2021

Programm

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Warm Up

Wird noch angekündigt…


Themenforum 1

Digitalpolitik: Ein Klick in die Zukunft

Wie sehr digitale Technologien unser Leben und unseren Arbeitsalltag schon heute verändern und in Zukunft noch mehr auf den Kopf stellen werden, ist eine der prägenden Erfahrungen aus der Corona-Pandemie. In vielen Bereichen hat dies für einen (überfälligen?) Digitalisierungsschub gesorgt. Doch was bedeutet das für unser zukünftiges Leben und Arbeiten? Konkret:

  • Welche Folgen haben digitale Technologien und künstliche Intelligenz? Welche Chancen bieten sich gerade für junge Menschen und wie kann man einen selbstbestimmten Umgang fördern? Wie verändern sich (Aus-)Bildung und Arbeit und wie gehen wir als Gesellschaft damit um? Welche Unterstützungsangebote braucht es?
  • Wie können Visionen von selbstfahrenden Autos, Smart Mobility oder digitalen Klassenzimmern Realität werden? Ist unsere digitale Infrastruktur eigentlich fit genug? Wie steht es um die Digitalisierung der Bildung?
  • Wie schaffen wir die Balance zwischen Freiheit und Recht im Netz? Wie kann ein moderner Umgang mit Datenschutz und Urheberrecht aussehen, wie begrenzen wir die Macht digitaler Konzerne und wie sorgen wir für eine faire Debattenkultur im Netz und darüber hinaus?

Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur: Dr. Tobias Miethaner, Abteilungsleiter Digitale Gesellschaft

Bundesministerium für Arbeit und Soziales: Dr. Julia Borggräfe, Abteilungsleiterin Digitalisierung und Arbeitswelt

Bundesministerium für Bildung und Forschung: Kornelia Haugg, Abteilungsleiterin Berufliche Bildung und Lebenslanges Lernen

Bundesministerium für Wirtschaft und Energie: Thomas Jarzombek (MdB), Beauftragter des BMWi für die Digitale Wirtschaft

Bundesministerium der Justiz und Verbraucherschutz: Prof. Christian Kastrop, Staatssekretär

Bundesministerium der Verteidigung: Oberst i.G. Heß, Referatsleiter, Referat Nationale und Internationale Digital-/Cyber-/
Frequenzpolitik und IT-Strategie

Themenforum 2

Krise der Demokratie oder mit Demokratie gegen die Krise?

Immer wieder werden Stimmen laut, die Demokratie sei in der Krise. Sie wird wahlweise als nicht effizient oder nicht repräsentativ genug kritisiert, während parallel antidemokratische Einstellungen zunehmend die Grundwerte unserer Gesellschaft bedrohen. Gleichzeitig ist die grundsätzliche Zustimmung für die Demokratie so hoch wie noch nie – auch wenn die Vorstellungen zur Umsetzung auseinandergehen können. Ob auf Demonstrationen, in Vereinen oder auf Social Media – überall streiten junge Menschen für ein solidarisches, demokratisches Miteinander. Jeden Tag leisten Menschen ehrenamtlich wertvolle Arbeit, um gegen Populismus, Hassrede und antidemokratische Einstellungen einzustehen. Wie können das demokratische Bewusstsein und Beteiligung in traditionellen und neuen Formaten gestärkt werden? Konkret:

  • Was können Ansätze wie Wahlrecht ab 16, Bürger*innenbeteiligung oder Elemente direkter Demokratie zu mehr Teilhabe und Repräsentativität beitragen?
  • Wie können politisches Engagement und eine starke Zivilgesellschaft gefördert werden? Was braucht es, um das demokratische Miteinander und den solidarischen Zusammenhalt zu stärken?
  • Was braucht es, um gegen Rassismus, Antisemitismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit wirksam und entschieden vorzugehen?

Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend: Juliane Seifert, Staatssekretärin

Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat: Dr. Markus Kerber, Staatssekretär

Deutsche Stiftung für Ehrenamt und Engagement: Jan Holze, Vorstand

Kommission des 16. Kinder- und Jugendberichts der Bundesregierung: Dr. Stine Marg, Demokratieforscherin

Neue deutsche Organisationen: Meral El, Geschäftsführerin

Themenforum 3

Ok Boomer? Zeit für einen neuen Generationendialog

Die alternde Gesellschaft bringt viele Herausforderungen mit sich, die etwa im Renten- und Gesundheitssystem insbesondere die junge Generation belasten. Die entstehende Lücke auf dem Arbeitsmarkt kann nicht mehr ausschließlich von den hier lebenden jungen Menschen gedeckt werden. Auch die Mitbestimmung und Repräsentation in der Politik hängen mit der demographischen Verteilung zusammen. Während junge Menschen einen immer kleineren Anteil an der Bevölkerung ausmachen, haben sie weiterhin weniger Möglichkeiten zur politischen Mitbestimmung. Nicht zuletzt im Verlauf der Corona-Krise scheinen Generationenkonflikte noch zuzunehmen. Doch wie sieht eine generationengerechte Politik der Zukunft aus? Konkret:

  • Was braucht es um das Renten- und Gesundheitssystem generationengerecht zu machen und das Miteinander von Jung und Alt solidarisch zu gestalten? Wie kann der Pflegeberuf für junge Menschen attraktiver werden? Und wie lässt sich das finanzieren?
  • Wie gehen wir mit regionalen Unterschieden um, wie schaffen wir Bleibe- und Rückkehrperspektiven für junge Menschen auf dem Land?
  • Welche Rolle spielt die Migrations- und Asylpolitik für den demographischen Wandel und wie kann Deutschland darin verantwortungsvoll in Europa und der Welt agieren?

Bundesfinanzministerium: Sarah Ryglewski, MdB und Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesminister der Finanzen

Bundesministerium für Gesundheit: Jens Spahn (angefragt), Bundesgesundheitsminister

Deutscher Bundesjugendring: Matthias Schröder, Stellvertretender Vorsitzender

ver.di: Franziska Aurich, Jugend- und Ausbildungsvertretung am Uniklinikum Ulm

Themenforum 4

Klimaschutz: Challenge Global Warming

Längst ist der Klimawandel als „Menschheitsaufgabe“ anerkannt – zumindest von allen, die sich einer sachlichen und wissenschaftlichen Sicht nicht verschließen. Doch wie kann diese für die Menschheit existenzielle Aufgabe gelingen? Mit dem Klimaschutzgesetz hat die Bundesregierung einen wichtigen Grundstein gelegt. Doch reichen die Maßnahmen? Konkret:

  • Wie sieht eine nachhaltige Wirtschaft aus, lassen sich Wachstum und Klimaschutz zusammenbringen oder müssen wir neu denken?
  • Welche Rahmenbedingungen braucht es durch die Politik? Wie können wissenschaftliche Erkenntnisse politisch umgesetzt werden? Und was können wir als Bürger*innen ausrichten?
  • Wie lässt sich Klimaschutz global umsetzen und wie können wir uns auf die Folgen des Klimawandels vorbereiten?

Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit: Dietmar Horn, Abteilungsleiter Grundsätzliche und übergreifende Angelegenheiten der Umweltpolitik, Nachhaltigkeit, gesellschaftspolitische Grundsatzfragen

Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft: Dr. Eva Ursula Müller, Abteilungsleiterin, Abteilung Wald, Nachhaltigkeit, Nachwachsende Rohstoffe

Bundesministerium Verkehr und digitale Infrastruktur: Johannes Wieczorek, Unterabteilungsleitung Klimaschutz im Verkehr, Umwelt- und Lärmschutz

Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung: Dr. Jürgen Zattler, Abteilungsleiter 4 'Internationale Entwicklungspolitik; Agenda 2030; Klima'

Bundesministerium für Bildung und Forschung: Oda Keppler, Unterabteilungsleiterin 72 Nachhaltigkeit; Zukunftsvorsorge

Digitales Ankommen

Digitales Ankommen mit dem JPT21-Projektteam und Erklärung der Eventplattform

Eröffnung

Eröffnung mit der Parlamentarischen Staatssekretärin der Bundesjugendministerin Caren Marks. Im Anschluss an die Eröffnungsrede tauschen sich Caren Marks und die jungen Teilnehmer*innen der JugendPolitikTage 2021
in einem offenen, moderierten Dialog über die Frage aus, welche Erwartungen junge Menschen an eine jugendgerechte Zukunft haben.

Worldcafé

Digitales Kennenlernen und Einstimmen der Teilnehmenden im Worldcafé

Jugend & Politik Dialog

Der gemeinsame Austausch von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Bundesjugendministerin Franziska Giffey mit den 550 jungen Teilnehmenden ist ein Höhepunkt der JugendPolitikTage 2021. Der Dialog schlägt den Bogen zur gemeinsamen Präsentation der Bundeskanzlerin und der Bundesjugendministerin zur Veröffentlichung der Jugendstrategie der Bundesregierung am 3. Dezember 2019 im Bundeskanzleramt.

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel
Bundesjugendministerin Franziska Giffey

Politikbar

Die Generation der heutigen 16- bis 27-Jährigen macht sich auf sämtlichen Ebenen politischen bemerkbar. Ob Klimaproteste oderkommunalpolitisches Engagement – junge Menschen wollen Politik und die Gesellschaft, in der sie leben, mitgestalten. Die Jugendorganisationen der politischen Parteien nehmen dabei eine besondere Rolle ein: Sie vertreten die Interessen der Jugend in der Bundespolitik. Doch wie viel Einfluss haben sie eigentlich? In der Politikbar diskutieren die Teilnehmer*innen der JugendPolitikTage 2021 mit Vertreter*innen aus den Jugendorganisationen der politischen Parteien, wie Jugend Politik mitgestalten und „Macht“ ausüben kann. Podiumsgäste:

Jessica Rosenthal, Bundesvorsitzende der Jusos

Anna Peters, Bundesvorsitzende der Grüne Jugend

Pascal Reddig, stellvertretender Bundesvorsitzender der Junge Union

Jens Teutrine, Bundesvorsitzender der Julis

Charlie Birner, Bundessprecher:in Linksjugend: solid

Vernissage

Der Kreativwettbewerb der JugendPolitikTage 2021 wurde unter dem Motto "Stimmungsbild: Jugend_Politik" ausgeschrieben. Jetzt erfährst du, wer prämiert wurde. Die JPT21-Jury präsentiert die spannendsten Einreichungen. Danach kannst du dir die Ausstellung der Stimmungsbilder angucken und mit einem Glas O-Saft mit den anderen Teilnehmenden quatschen.

mit der JPT21-Jury:

Prof.in Ana Dimke, Universität der Künste

Younes Al-Amayra, Datteltäter

Tom Braun, Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung

Bettina Bundszus, Bundesjugendministerium

Open Space

Am letzten Abend, Samstag, den 8. Mai, gestaltest du das Programm. Beim Open Space kannst du selbst auf eine Dialoginsel einladen, im Skills-Lab eine Workshop-Session anbieten oder auf der Open Stage auftreten. Anmeldungen haben uns bereits erreicht, evtl. wird noch ein Slot auf der Open Stage spontan möglich sein.

Open Stage (5-7 Minuten)

Deine Bühne! Wie siehst du Politik und Gesellschaft? Hast du deine Vision, Idee oder Projekt für eine bessere Welt? Egal in welchem Format, ob Spoken Word, Song oder Power-Point – du hast fünf Minuten Zeit. Im Anschluss können Fragen gestellt werden.

Skills Lab (30-45 Minuten)

Du hast schon mal erfolgreich ein Projekt organisiert oder bist ein Social Media Genie? Vielleicht kennst du auch Tricks, wie man Unterstützer*innen für die eigene Mission gewinnt oder Stammtischparolen kontert – die Möglichkeiten sind unbegrenzt. Ob zusammen oder allein, biete eine 30 bis 45-minütige Workshop-Session im Skills-Lab an und teile dein Wissen.

Dialoginsel (unbegrenzt)

Dich bewegt ein Thema und du willst dich mit anderen darüber austauschen? Dann lade zu einer Dialoginsel ein. Dafür brauchst du in der virtuellen Chill Area einfach nur einen Gesprächskreis eröffnen. Ob mit oder ohne abendliches Kaltgetränk – einfach zusammenfinden, diskutieren und quatschen!

Abschluss & Ausblick

Die Ergebnisse der JugendPolitikTage 2021 werden der Interministeriellen Arbeitsgruppe Jugend übergeben, die sie bereits am Mittwoch nach der Veranstaltung besprechen und in die Bundesministerien hereintragen wird.

Anschließend führt ein junges Podium die Abschlussdiskussion der JugendPolitikTage 2021:

Inga Dreyer, Jugendbroschüre zum 16. Kinder- und Jugendbericht

Maximilian Gens, Vorstand Jugendpresse Deutschland

Zbynek Wiesener, Jugendbudget-Jury

Linus Bade, Jugendredaktion jugendstrategie.de